VERKEHRSSTRAFRECHT

Schnell ist es geschehen – einen Augenblick nicht aufmerksam und schon hat es gekracht. Die strafrechtlichen Folgen können es in sich haben.

Sobald ein Beteiligter verletzt wird, droht ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung; wird ein Beteiligte getötet, sogar wegen fahrlässiger Tötung.

Bei anderen Verkehrsstraftaten droht häufig die Entziehung der Fahrerlaubnis – einhergehend mit der Beschlagnahme des Führerscheins oder ein Fahrverbot von bis zu 6 Monaten.

Schon ein kleiner Rempler auf dem Parkplatz, bei dem Sie den Unfallort ohne ausreichende Wartezeit und ohne Ihre Personalien zu hinterlassen verlassen, kann eine Unfallflucht sein. Folge: Entzug der Fahrerlaubnis und Regress der eigenen Haftpflichtversicherung.

Diese 7 Todsünden im Straßenverkehr

  • Vorfahrt missachtet
  • falsch überholt
  • am Zebrastreifen falsch gefahren
  • an unübersichtlichen Stellen zu schnell gefahren
  • an unübersichtlichen Stellen nicht ganz rechts gefahren
  • auf der Autobahn gewendet oder rückwärts gefahren
  • liegen gebliebenes/defektes Fahrzeug nicht gesichert

können Sie Ihre Fahrerlaubnis, viel Geld und sogar Ihre Freiheit kosten, wenn das Gericht der Ansicht ist, dass dies grob verkehrswidrig und rücksichtslos geschehen ist.

Alkohol im Straßenverkehr kann bereits ab 0,3 Promille in Zusammenhang mit einem Unfall eine strafbare Straßenverkehrsgefährdung sein.

Auch ohne Unfall und ohne Auffälligkeiten liegt ab 1,1 Promille sicher eine strafbare Handlung – Trunkenheit im Verkehr – vor.

Vorsicht beim E-Scooter/Roller – auch hier gelten dieselben Regeln.

Dichtes Auffahren und die Lichthupe mögen alltäglich sein, die Staatsanwaltschaft klagt es als Nötigung an.

Derzeit besonders im Visier der Polizei: Das verbotene/illegale Autorennen. Diese Straftat liegt schon vor, wenn man allein so schnell wie möglich fährt. Ein klassisches Rennen mit mehreren Fahrzeugen braucht es nicht. Die Folgen sind gravierend: Entziehung der Fahrerlaubnis, Einziehung des Fahrzeugs – egal ob Auto oder Motorrad, egal wie wertvoll -, Strafen von Geldstrafe bis Gefängnis.

Wie fast immer – Reden ist Silber – Schweigen ist Gold! Reden Sie nicht mit der Polizei.

Gerade wenn es um den Führerschein geht, dürfen Sie keine Zeit verlieren. Die Weichen werden früh gestellt, es muss eine schnelle Entscheidung herbeigeführt werden. Wir kennen alle Kniffe.

Als Fachanwälte für Strafrecht sind Rechtsanwältin Julia Thürbeck und Rechtsanwalt Ralph Andreß Ihre Ansprechpartner.

RECHTSGEBIETE

ARBEITSRECHT

Das Arbeitsrecht wird in unserer Kanzlei von Herrn Rechtsanwalt Ralph Andreß, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Frau Rechtsanwältin Sonia Cano bearbeitet. Wir vertreten sowohl Arbeitgeber als auch Unternehmer.

Das Arbeitsrecht ist ein umfangreiches und komplexes Rechtsgebiet. Es beginnt bei der Begründung von Arbeitsverhältnissen durch den Entwurf oder die Prüfung des Arbeitsvertrags, die Prüfung zulässiger und unzulässiger Fragen im Vorstellungsgespräch.

Im bestehenden Arbeitsverhältnis stellen sich Fragen der Versetzung oder Umsetzung, der Ausübung des Direktionsrechts, Ausspruch oder Abwehr einer Abmahnung bis zum Ausspruch einer Kündigung oder Änderungskündigung. Damit einhergehend folgt die Prüfung von Lohn- oder sonstigen Vergütungsansprüchen bis zur gerichtlichen Geltendmachung unterbliebener Zahlungen, beispielsweise von Zuschlägen oder Überstundenvergütung.

Auch das Urlaubsrecht ist ein weites Feld, von der Frage des Bestehens und des Umfangs von Urlaubsansprüchen, über die Gewährung von Urlaub und die Forderung von Urlaubsabgeltung. Viele Arbeitnehmer besitzen einen Sonderkündigungsschutz, sei es aufgrund einer Schwangerschaft, Schwerbehinderung oder arbeits- oder tarifvertraglicher Regelungen.

Hier begleiten wir Sie beispielsweise schon bei der Anhörung des Integrationsamts bei der beabsichtigten Kündigung eines schwerbehinderten Mitarbeiters.
In vielen Fällen muss der Betriebsrat angehört oder beteiligt werden. Kommt keine Einigung zustande, muss beim Arbeitsgericht das Einigungsstellenverfahren eingeleitet werden.
Den Betriebsrat unterstützen wir bei Verhandlungen über Betriebsvereinbarungen oder sonstige betriebsverfassungsrechtliche Ansprüche.

Wichtig:
Haben Sie als Arbeitnehmer-/in eine Kündigung erhalten, so muss innerhalb von 3 Wochen beim Arbeitsgericht Kündigungsschutzklage eingereicht werden, wenn die Unwirksamkeit der Kündigung geltend gemacht werden soll !

Im arbeitsgerichtlichen Verfahren besteht die Besonderheit, dass außergerichtlich in erster Instanz keine Kostenerstattung erfolgt. Jede Partei trägt ihre Kosten selbst, also unabhängig davon, ob sie gewinnt oder verliert. Erst im Verfahren zweiter Instanz, vor dem Landesarbeitsgericht, hat die unterliegende
Partei die Kosten zu erstatten.

Ein weiterer Themenkreis sind die Ansprüche auf Verringerung der Arbeitszeit, also die Umwandlung eines Vollzeit- in ein Teilzeit-Arbeitsverhältnis und Fragen rund um die Elternzeit.

Bußgeldsachen
Verkehrsunfall